Stressbewältigung im Alltag

stressbewältigung

 

Stressbewältigung: Was ist Stress überhaupt und was kann ich am besten dagegen tun?

Es gibt Tage an denen uns manchmal alles zu viel wird und wir uns müde und erschöpft fühlen, aber warum ist das so? Und was kann man dagegen tun?

Wie Ihr am besten gegen den Stress ankommt, erfahrt Ihr im folgenden Artikel.

Stress ist individuell und raubt uns Energie. Die eigene Bewertung macht Situationen für uns stressig, weil wir in manchen Situationen das Gefühl bekommen der Aufgabe nicht gewachsen zu sein, obwohl die Erfüllung dieser Aufgabe für uns sehr wichtig ist. Dadurch bekommen wir Stress, weil wir Angst vor negativen Konsequenzen haben.

Um den Alltag stressfreier zu gestalten, ist es wichtig 3 Ebenen des Stresses zu betrachten.

Die erste Ebene ist die instrumentelle Stresskompetenz.

Dabei geht es darum den äußeren Stress abzubauen oder zu verändern. Das kann sich auf den Beruf oder auch den privaten Bereich beziehen. Das Ziel ist es den Alltag besser zu bewältigen und Stresssituationen zu vermindern oder ganz zu vermeiden.

Um das zu erreichen, sollte man:

  • seine eigenen Kompetenzen erhöhen. (um Anforderungen besser zu bewältigen)
  • seine eigene Arbeitsorganisation optimieren. (Aufgaben planen und verteilen oder unnötiges sein lassen)
  • sein Selbstmanagement verbessern. (eigene Interessen vertreten, realistische Zeiteinteilung, häufiger „Nein“ sagen wenn es einem zu viel wird)
  • Probleme gemeinsam lösen. (nicht alles alleine machen, sich gegenseitig helfen)

Die zweite Ebene ist die mentale Stresskompetenz.

Bei der mentalen Stresskompetenz sollen wir uns bewusst werden, was für Einstellungen oder Bewertungen wir besitzen, die Stress erzeugen. Einstellungen müssen überdacht und geändert werden, um eine Denkweise zu reduzieren die Stress verursacht. Ziel ist es eine förderliche Einstellung zu entwickeln.

Um das zu erreichen, sollte man:

  • die Realität annehmen und akzeptieren. (keine Vorstellungen oder Erwartungen an andere haben)
  • sich Positives bewusst machen und Herausforderungen nicht als Bedrohung sehen.
  • seine Leistungsgrenzen akzeptieren und Leistungsansprüche kritisch überprüfen.
  • sich Positives und Gelungenes bewusst machen und sich daran erfreuen.
  • Individualität erkennen.
  • Loslassen und Vergeben wenn es zu Verletzungen oder Ärgernissen kam.
  • den Arbeitstag bewusst beenden.

Die dritte Ebene ist die regenerative Stresskompetenz.

Bei der regenerativen Stresskompetenz geht es darum körperliche Anspannungen zu lösen. Stressreaktionen treten immer wieder auf und führen zu innerer Unruhe oder körperlichen Anspannungen. Um die Belastbarkeit zu erhalten und die Widerstandskraft zu erhöhen, muss man einen Ausgleich schaffen. Das geht über die Erholung.

Um so einen Ausgleich zu schaffen und sich zu erholen sollte man:

  • Hobbys oder Freizeitaktivitäten ausüben. (wie Sport etc.)
  • sich mit Freunden treffen.
  • sich ausreichend freie Zeit gönnen.
  • genügend schlafen.
  • sich gesund und abwechslungsreich ernähren.
  • Entspannungsübungen praktizieren.
  • lernen kleine Dinge zu genießen.

 

Für eine gute Stressbewältigung, muss man sich bewusst machen das alle 3 Ebenen zusammenhängen und hinterfragen welche Ebene bei einem selbst mehr ausgeprägt ist und welche weniger. Dann kann man gezielt dagegen vorgehen und Stress dauerhaft reduzieren.

Was gibt mir Energie und was raubt sie mir? – ist die Frage die uns immer im Hinterkopf bleiben sollte.

Ich hoffe der Artikel hat euch gefallen und vor allem weiter geholfen. =)

 



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