So planst du deinen Umzug effizient!

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Gerade jetzt, wo das neue Semester beginnt, kommt vielleicht auf viele von euch ein Umzug zu. Umzüge können, wenn sie nicht richtig geplant wurden, sehr nervenaufreibend sein. Oft denkt man zum Beispiel nicht rechtzeitig an alle Kündigungsfristen und hat am Ende dann das böse Erwachen. Damit du den Überblick nicht verlierst, haben wir dir hier ein paar wichtige Punkte zusammengestellt:

Vorbereitung

Die Vorbereitung ist das A und O und dafür verantwortlich wie dein Auszug ablaufen wird.
Am besten beginnst du schon drei Monate vorher deine Verträge durchzugehen und wenn erforderlich diese zu kündigen.

Solltest du etwas nicht mehr rechtzeitig kündigen können, oder weißt nicht mehr ob du überall deine neue Adresse angegeben hast, bietet sich ein Nachsendeauftrag bei der Post an (https://www.deutschepost.de/de/n/nachsendeservice.html). Diesen beantragt man idealerweise einen Monat vorher, allerdings ist dieser Service auch noch bis zu fünf Tage vorher möglich. Der große Vorteil daran ist, dass du ein komplettes Jahr lang, die gesamte Post, die sich an deine alte Adresse verirrt, nachgeschickt bekommt (ist sogar auch mit Päckchen möglich).

Damit dies am besten erst gar nicht notwendig wird, ist es sehr wichtig, überall wo du deine Adresse hinterlegt hast, (sprich alle Dienstleister etc. bei denen man sich angemeldet hat) rechtzeitig umzuändern – Sei es bei der Bank, der Krankenkasse oder der Uni.

Ungefähr drei Wochen vor dem Umzug solltest du beginnen genügend Umzugskartons zusammen zu kriegen, sowie sehr elastische Plastiksäcke.

Außerdem solltest du dir Gedanken machen, wie du dein Hab und Gut transportieren möchtest. Solltest du kein Auto zur Verfügung haben, bietet es sich an einen Sprinter zu mieten. Klarer Vorteil: Meistens sind nur wenige Fahrten nötig und gerade große und sperrige Gegenstände können gut transportiert werden. Bei Buchbinder, sixt oder sogar bei der Asta an deiner Uni, lassen sich günstig Sprinter mieten.

Spätestens zwei Wochen vorher solltest du dir deine Helfer zusammen trommeln und einen festen Termin ausmachen, denn alleine ist es sehr schwierig einen Umzug zu bewerkstelligen.

Eine Woche vorher sollten zumindest alle Dinge die man nicht mehr täglich braucht in Kartons eingepackt sein. Kleiner Tipp: Beschrifte auf der Oberseite, was sich im Karton befindet.

Optional: Wenn du einen Tag vorher die Möglichkeit hast bei jemandem zu übernachten, dann bau schon das Bett etc. ab, sodass am Tag des Umzugs „nur“ noch die Kisten und Einzelteile eingeladen werden müssen.

Durchführung

Für den Umzug selbst ist es natürlich wichtig alle benötigten Werkzeuge parat zu haben. Je nachdem, was für Möbel du transportieren musst, kann es sinnvoll sein Decken und weiche Unterlagen bei Seite zu legen, um mit diesen dann Spiegel oder Glasplatten beim Transport schützen zu können. Das Beladen ist natürlich auch vom Fahrzeugtyp abhängig, aber grundsätzlich sollten alle großen Möbel und Kisten zuerst eingeladen werden, um die Löcher mit kleineren Dingen füllen zu können. Achte auch darauf, dass alles gesichert ist und nicht im Auto hin und her fliegen kann. Da bei einem Umzug immer Müll entsteht, ist es ratsam auch Müllsäcke aufzustellen, um am Ende so wenig Dreck wie möglich zu haben.

Auch wenn man eine Wohnung verlässt, sollte man immer noch ein guter Gastgeber sein. Wenn du dir also Hilfe von Freunden holst, sorge dafür, dass genügend Getränke und Essen bereit steht.

Nachbereitung

Wenn du das Gröbste geschafft hast, musst du dafür Sorge tragen, die Wohnung in einem ordnungsgemäßen Zustand zu hinterlassen. Je nach Mietvertrag ist das anders geregelt, ob noch neu gestrichen werden muss, oder ob die Wohnung nur besenrein sein muss. Daher lass auf jeden Fall noch Putzmittel, Lappen und Spachtelmasse, falls gegebenenfalls Löcher gefüllt werden müssen, da.
Zum Schluss darfst du nicht vergessen, dass du dich beim Einwohnermeldeamt ummelden musst, auch wenn man sich dort beim Besuch auf Wartezeiten einstellen muss.

 

Wir wünschen dir auf jeden Fall einen erfolgreichen Umzug mit tatkräftigen Helfern!

 

Foto von stux/pixabay.com



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