10 Tipps um in einem Vorstellungsgespräch zu überzeugen!

Vorstellungsgespräch

Solltest du so weit gekommen sein, dass ein Unternehmen dich zu einem Vorstellungsgespräch einlädt, du also durch deinen Lebenslauf und Anschreiben überzeugt hast, ist der 1. Meilenstein auf deinem Weg zum Ziel schon erreicht.

Der entscheidende Schritt fehlt allerdings noch:

Überzeuge deinen zukünftigen Arbeitgeber, dass du die richtige Wahl bist!

Wer in einer Studentenstadt wohnt, hat es oft nicht leicht, weil gerade hier die Konkurrenz sehr hoch ist. Dennoch sind viele neben dem Studium auf einen Studenten- bzw. Nebenjob angewiesen. Diese Tipps helfen dir dabei, deinem Traumjob einen Schritt näher zu kommen:

1. Informationen sammeln

Man sollte sich auf jeden Fall auf all die Dinge vorbereiten die im Vorstellungsgespräch gefragt werden, auf die man sich auch vorbereiten kann. Das bedeutet, alle relevanten Fakten über die Firma sammeln die man finden kann. Natürlich kann man sich nicht auf alle Fragen die einem gestellt werden vorbereiten, allerdings sollte man bei einem Bewerbungsgespräch schon wissen, wer zum Beispiel der Geschäftsführer ist oder ungefähr wie viele Mitarbeiter das Unternehmen hat. Auch wird gerne nach den Werten des Unternehmens, den Aufgabenfeldern in denen das Unternehmen tätig ist, oder aktuellen Themen gefragt. Im Internet gibt es meistens zu jeder Firma etwas zu finden. Gerade bei größeren Unternehmen lohnt sich der Besuch von speziellen Internetportalen, wie zum Beispiel https://www.bundesanzeiger.de , in denen du viele Fakten und Informationen zu Unternehmen findest.
Es zählt allerdings nicht, dass du die Fakten stupide auswendig lernst, eher solltest du dich mit dem Unternehmen und seiner Unternehmensphilosophie vertraut machen, schließlich möchtest du ja irgendwann dort arbeiten. Die Unternehmen interessiert nämlich mehr, wo du dich selbst wiederfindest oder mit dem Unternehmen identifizieren kannst.

2. Äußeres Erscheinungsbild

Ein ganz ganz wichtiger Punkt ist das Aussehen. Jeder weiß, dass der Erste Eindruck schon innerhalb weniger Sekunden gebildet wird und daher eine enorme Bedeutung hat.
Selbst wenn es sich „nur“ um einen Nebenjob handelt, sollte man ein gepflegtes Erscheinungsbild voraussetzen können. Bei der Kleidung sollte man auf schlichte und dezente Farben setzen.

Für die Männer empfiehlt sich definitiv ein Hemd (Krawatte ist optional, je nachdem wie seriös das Unternehmen ist) und die Frauen eine helle Bluse (auf die Bluse mit tiefem Ausschnitt bitte verzichten). Vielleicht könnt ihr ja vorher herausfinden, wie die Mitarbeiter vom Unternehmen sich im Alltag kleiden. Daran könnt ihr abwägen, wie schick ihr euch anzieht. Aber denkt dran, die Mitarbeiter sind kein Maß, denn sie haben den Job ja schon. Die Fingernägel müssen sauber und gepflegt sein.
Frauen sollten hier auf Signalfarben wie Rot und zu lange Nägel verzichten. Die Haare dürfen gerne an dem Tag frisch gewaschen werden. Ihr müsst vorher nicht extra zum Friseur, aber die Männer sollten darauf achten, dass die Haare bei einem Kurzhaarschnitt nicht schon über, oder schlimmstenfalls in die Ohren wachsen sowie gepflegt, gekämmt und nicht zu sehr gestylt sind. Für Bartträger: Bitte morgens noch den Bart stutzen, rasieren. In manchen Unternehmen, vor allem im Bankenumfeld, sind Dreitagebärte nicht unbedingt gern sehen. Wer auf Nummer sicher gehen will, setzt auf die Vollrasur.
Frauen sollten ihre Haare ordentlich zu einem Zopf zusammenbinden. Die meisten Frauen lieben ihre offene Haarpracht zwar, aber es macht einen seriöseren Eindruck, wenn diese vornehm zurückgebunden sind. Dies hat außerdem den Vorteil, dass man nicht in Versuchung kommt aus Nervosität an seinen Haaren zu spielen.
Achtet auch darauf, dass eure Schuhe sauber sind und zum restlichen Outfit passen.

Nicht außer Acht lassen, sollte man den Geruch. Ihr kennt das bestimmt selber, wenn jemand „komisch“ riecht, will man gar nicht lange Zeit mit der Person verbringen, egal wie nett sie ist. Also habt das bei eurer Parfümwahl im Hinterkopf und greift lieber zu dezenten und leichten Düften.

3. Pünktlichkeit

Man wagt es doch zu bezweifeln, dass dies noch erwähnt werden muss, doch selbst die schlauesten Informatik-Nerds unter uns verlieren manchmal die Zeit aus den Augen. Aber mal ganz ehrlich, es hat schon einen guten Grund, dass wir von klein auf Pünktlichkeit beigebracht bekommen haben. Also lieber zu früh zum Vorstellungsgespräch kommen, als zu spät, denn „der frühe Vogel fängt den Wurm“! Sucht euch rechtzeitig die Adresse raus und schaut vielleicht bei Google Maps, wie ihr dort hinkommt. Da es immer vorkommen kann, dass man dann doch nicht beispielsweise den richtigen Eingang findet, ist es ratsam ca. 15 Minuten vorher vor Ort zu sein. Falls du auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen bist, schaue rechtzeitig nach einer guten Verbindung oder auch nach alternativen Routen, falls etwas schief geht (Busse haben ja gerne mal Verspätung).

4. Persönlichkeit

Man sollte in einem Vorstellungsgespräch niemals vergessen, dass man, sollte man überzeugend gewesen sein, auch mit dieser Person in Zukunft zusammenarbeiten wird. Das setzt voraus, dass man sich mit dem Gegenüber gut versteht. Fachliche Kompetenz ist eine Sache, auf der anderen Seite müsst ihr aber auch durch soziale Kompetenz überzeugen. Denn bedenkt, selbst mit dem besten Abschluss werdet ihr, wenn ihr auf menschlicher Ebene nicht mit eurem Gegenüber harmoniert und dieser sich keine Zusammenarbeit vorstellen bzw. dieser euch nicht in seinem Team sehen kann, nie einen Arbeitsvertrag kommen.
Merke dir daher, Personen mögen und bevorzugen für gewöhnlich bei der Zusammenarbeit Menschen, die ihnen ähnlich sind.
Sei aber auch ehrlich zu dir selbst, denn natürlich erwartet keiner von dir, dass du und dein Chef beste Freunde werdet. Aber wenn du für dich merkst, dass dir der Chef, die Abteilung, das Arbeitsklima und die Unternehmenskultur und -werte nicht deinen Wertvorstellungen entsprechen, tu dir den Gefallen und fang gar nicht erst an dort zu arbeiten (das betrifft natürlich nur Extremfälle). Für den Rest gilt, nicht bei jeder Kleinigkeit verzagen, denn man muss sich auch mal durchbeißen!
Daher versuche im Vorstellungsgespräch höflich, freundlich aber auch selbstbewusst aufzutreten. Das ist natürlich einfacher gesagt, als getan, aber selbst so etwas kann man vorbereiten. Schau doch mal bei dem Artikel für ein selbstbewusstes Auftreten vorbei!
Versuche auf jeden Fall du selbst zu bleiben und ein positives Auftreten zu haben, denn wenn du dich verstellst, merkt man das.

5. Selbstpräsenz

Was du vorab aber auf jeden Fall für das Vorstellungsgespräch schon üben kannst, sind deine Gestik und Mimik. All das kann man gut an Beispielen aus dem Alltag erklären. Stell dir vor, du hast in allerletzter Sekunde ein wichtiges Geschenk für deine Mutter zu besorgen, aber kommst nicht mehr rechtzeitig dazu es selbst zu kaufen. Jetzt möchtest du, dass für dich jemand die Aufgabe erledigt. Du hast zwei Leute zur Auswahl. Die erste Person kommt in den Raum herein, aufrechter Gang, klare Stimme, ein guter, fester Händedruck. Die Schultern sind gerade und Person 1 erzählt dir, für wen sie schon alles Geschenke besorgt hat und dass das keine neue Aufgabe für sie ist. Danach kommt Person 2 herein. Der Blick etwas scheu und verängstigt. Die Schultern blicken Richtung Boden. Der Händedruck ist schlaff und zurückhaltend. Nun erzählt dir Person 2 mit einer wackeligen Stimme, dass sie in ihrer Vergangenheit schon viele Geschenke eingekauft hat und das ihr Fachgebiet ist. Für wen entscheidest du dich?
Das Beispiel war ganz schön überspitzt, aber du weißt eigentlich genau wie positiv eine selbstbewusste Körpersprache wirkt. Also stelle dich aufrecht vor den Spiegel, und probiere einfach ein bisschen aus. Bewege deine Schultern, betrachte deine Mimik und lerne dich besser kennen. Analysiere wie dich dein Gegenüber wahrnimmt. Denn wenn du das selbst nicht weißt, dann kannst du es deinem Chef auch nicht vermitteln.
Das mag jetzt vielleicht etwas „dumm“ klingen, aber es hilft tatsächlich sich vor dem Gespräch noch einmal vor den Spiegel zu stellen, eine „Power-Pose“ einzunehmen und mehrmals laut zu sagen „Ich schaffe das! Ich bin gut vorbereitet und werde im Gespräch überzeugen!“. Danach gehst du mit viel mehr Elan in dein Vorstellungsgespräch.

6. Lebenslauf

Dein Lebenslauf ist ein wichtiger Bestandteil deiner Bewerbung, denn dieser dient dem Arbeitgeber zunächst als Hauptgrundlage dafür, ob du dich aufgrund deiner bisherigen Laufbahn für die nächste Runde, also das Vorstellungsgespräch qualifizierst.
Behalte also im Kopf, dass dein Gegenüber in einem Bewerbungsgespräch deinen Lebenslauf genauer unter die Lupe genommen haben wird. Daher solltest du zu allen möglichen Fragen bezüglich deines Lebenslaufs vorbereitet sein.
Natürlich beschreibt sich jeder hauptsächlich positiv, aber solltest du bei manchen Dingen übertrieben oder gar ein bisschen geflunkert haben, sei darauf vorbereitet, dass du damit konfrontiert werden kannst. Rechne damit, dass man dich manche Sachen fragt oder bei einigen Sachen nachgehakt werden wird. Das hat für gewöhnlich keinen bösen Hintergrund, sondern zeugt mehr aus Interesse, allerdings wäre es fatal wenn du dann auf eine solche Frage erschrocken reagieren würdest. Von daher merke dir, bleibe lieber bei der Wahrheit im Lebenslauf, denn das kann dir einige unangenehme Fragen ersparen. Auch wenn dir netterweise jemand geholfen hat deine Bewerbung zu schreiben, solltest du auf jeden Fall wissen was du abgegeben hast und damit vertraut sein. Das ist sehr wichtig und wirkt sonst nicht sonderlich vertrauenswürdig.
Wenn es eine Lücke in deinem Lebenslauf gibt, ist das erst mal kein Weltuntergang. Dennoch musst du auch hier damit rechnen, dass dein Chef vielleicht wissen möchte, was du in der Zeit getrieben hast. Solange du darauf eine plausible Antwort geben kannst, ist alles in Ordnung. Merke auch hier, manchmal ist es besser ehrlich zu sein (wie z.B. ich brauchte nach dem Abi eine Auszeit oder war noch nicht ganz so motiviert), als sich etwas auszudenken, was der Gesprächspartner dann am Ende merkt.

7. Gesprächsführung

Ein interessanter und auch psychologischer Aspekt ist die Gesprächsführung. Gerade auch bei einem Gruppentermin mit mehreren Mitbewerbern ist es für die Geschäftsleitung interessant zu sehen, wie man sich in das Gespräch einbringt. Je nachdem, was für eine Position gesucht wird, ist es sehr bedeutsam wie gut man sich durchsetzen kann und seine Meinung vertritt. Aber auch im Einzelgespräch spielt die Gesprächsführung eine Rolle. Wenn man sich direkt mit seinem möglichen Chef unterhält, wird in jedem Fall dieser das Gespräch führen.
Nun zum Gespräch:
Wenn du bereits in einem Raum Platz nehmen durftest um dort auf deinen Gesprächspartner zu warten, steh auf sobald dieser den Raum betritt, begrüß die Person und setz dich erst wieder hin, wenn dieser dir anbietet Platz zu nehmen.
(Dies sind einfache kleine Details, mit denen du der anderen Person Respekt zeigst und dass dir das Vorstellungsgespräch wichtig ist.)

Das klingt sicherlich trivial, aber gut Zuhören ist eine Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Gespräch.
Für gewöhnlich wird sich dein Gegenüber am Anfang des Gesprächs selbst vorstellen und etwas zu seiner Person erzählen. Hier solltest du gut zuhören, um zu versuchen später mögliche Parallelen aufzuzeigen.

Anschließend wirst du dich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit selbst vorstellen sollen. – Bereite dich darauf vor! Rassel an dieser Stelle nicht einfach deinen Lebenslauf runter, dein Gegenüber wird diesen bereits genauestens studiert haben. Es geht vielmehr darum, aufzuzeigen, warum du was gemacht hast.
Beispiele
Ich habe gerade mein Studium in – abgeschlossen. Diesen Studiengang habe ich gewählt, weil …
Danach habe ich mich entschieden den Master in – zu machen, denn …
Nebenbei habe ich bei – gearbeitet, da ich …
Dort hat mir besonders gefallen, dass …

Achte darauf deine Selbstvorstellung logisch, aufeinander aufbauend zu gestalten und alle Schritte zu begründen und durch Argumente zu stützen. Versuche auch hier schon deine Vorteile und Fähigkeiten zu zeigen!

Danach wirst du voraussichtlich Fragen zu deinem Lebenslauf und dann zu dem Unternehmen gestellt bekommen, warum du dort arbeiten möchtest und was dich dafür qualifiziert.
Rechne auch damit, dass du eventuell kleine logische Denkaufgaben gestellt bekommst oder auch schon zu fachlichen Themen.
Nochmal: Lass dich hier nicht aus der Ruhe bringen, vor allem analytischen Denken (was auch immer das sein mag) schätzen Unternehmen. Einfach gesagt, sie wünschen sich, dass du strukturiert arbeiten und Konzepte entwickeln kannst.
Es wird nicht erwartet, dass du fachlich direkt alles kannst! Allein wenn du in mehreren Schritten klar einen Lösungsweg aufzeigen kannst, selbst wenn dieser nicht der Richtige sein mag, wird dein Gesprächspartner zufrieden sein. Wenn du diesen dann noch im Gespräch plausibel und überzeugend präsentieren kannst, hast du den Job schon so gut wie sicher.

Merke: Während des Gesprächs solltest du darauf achten, was deine Hände machen – auf keinen Fall vor dem Körper verschränken. Versuche darauf zu achten, wie sich dein Gegenüber hinsetzt und „spiegel“ sein Verhalten.

Abschließend solltest du immer Argumente parat haben, warum das Unternehmen ausgerechnet dich nehmen sollte und warum du diesen Job in genau diesem Unternehmen willst.
Achtung (bei langfristigen Jobs): Es kann auch die Frage danach kommen, wo du dich in 5 Jahren in diesem Unternehmen siehst. Eine schwierige Frage, die du aber mit etwas Vorbereitung auch meistern kannst, indem du dich über eine typische Karriere in der Position, auf die du dich bewirbst, im Internet informierst.

Am Ende verabschiede dich von der Person und bedanke dich für das Gespräch. Betone ruhig noch einmal, dass du dich von dem, was dir von dem Unternehmen von deinem Gegenüber erzählt wurde sehr anspricht, du dir die Arbeit in dem Unternehmen gut vorstellen kannst und dich freuen würdest, bald dort anfangen zu können.

8. Fragen stellen

Wahrscheinlich hast du selber auch einige Fragen an das Unternehmen, die du dir vorher genauestens überlegen solltest. Denn vielleicht lassen sie sich schon nach einer guten Recherche im Internet oder durch ein wiederholtes Lesen der Stellenbeschreibung beantworten. Dies ist auch ein guter Punkt, denn deine Fragen sollten relevant und nicht trivial sein. Denn genauso wie eine gute und interessierte Frage einen Pluspunkt geben kann, kann eine nebensächliche Frage einen Minuspunkt bringen. Aber jeder Chef freut sich, über einen interessierten Gedankengang eines potenziellen neuen Mitarbeiters.
Achte auch darauf, ob sich die Fragen nicht schon im Gespräch klären, wenn das Unternehmen sich vorstellt. Währenddessen kannst du dir auch gerne Notizen machen. Dafür kannst du dir einen Block (keine geknickten Blätter) und einen guten und funktionstüchtigen Kugelschreiber mitnehmen.

Scheu dich nicht auch unangenehme Fragen zu stellen. Wenn zum Beispiel noch nicht geklärt ist, wie hoch dein Stundenlohn ist, solltest du dich am Ende auf jeden Fall danach erkundigen. Denn auch den Chefs ist bewusst, dass du nicht nur aus Spaß an der Freude arbeitest.

9. Probearbeiten

Fast nicht mehr wegzudenken, ist das Probearbeiten. Wenn du dich gut anstellst und Glück hast, wirst du direkt im Vorstellungsgespräch danach gefragt. Das ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen! Um genau darauf vorbereitet zu sein, solltest du dir vorher deinen Kalender angucken, sowie deinen Stundenplan. Falls es nämlich zu der Frage kommt, wirkt es sehr organisiert, wenn du direkt deine freien Tage nennen kannst und nicht erst noch nachschauen musst. Und merke, du willst den Job, dann solltest du auch etwas flexibel und in der Lage sein, deinem potenziellen Arbeitgeber mit dem Termin entgegenzukommen.

10. Alles eine Sache der Einstellung

So ein Bewerbungsgespräch ist definitiv keine Alltagssituation. Und es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. Aber es ist unglaublich, wie viel eine gesunde und positive Einstellung ausmacht, denn man strahlt sie unabsichtlich aus. Du kannst deine Nervosität damit auch in den Griff kriegen. Versuche am Abend vor dem Gespräch eine schöne Alltagsroutine einzubauen. Das kann zum Beispiel ein Tee aus der Lieblingstasse sein, ein Bad oder, wenn es dir gut tut, ein Gespräch mit guten Freunden. Nimm dir Zeit für Dinge die dir gut tun und die dich beruhigen. Je nach Ritual kannst du sie natürlich auch noch tagsüber vor dem Gespräch wiederholen. Egal was es ist, trickse dich selber aus und lenke dich ab, damit du deinen Kopf frei bekommst. Wie schon gesagt, ist es wichtig, dass du nicht verkrampfst.
In dem Punkt Selbstpräsenz wurde schon der „Spiegel Trick“ erwähnt. Und er ist wirklich hilfreich! Mach dir Mut und sei überzeugt damit du andere überzeugen kannst. Aber bitte nimm nichts persönlich. Vergiss nicht, dass du nicht in deinem Gegenüber steckst und die Bedürfnisse oder die Kriterien nach denen entschieden wird, kennst. Du kannst noch so gut sein und dennoch entscheidet sich ein Unternehmen dagegen. Daher ist es hilfreich die ganze Situation positiv aber auch sachlich zu betrachten. Es geht darum die goldene Mitte zwischen selbstbewusst und „es kommt wie es kommt“ zu finden. Denn man wirkt schnell angespannt, wenn man sich zu großen Druck macht. Es kommt wie es kommen wird, lass dich einfach nicht entmutigen und meistere die Situationen, die man dir entgegen bringt. Wenn du diese Ratschläge befolgst, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

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